Treffen der ehemaligen Jungenschaftler

18. - 19. September 2015

Ehemalige Jungenschaftler des CVJM-Wasseralfingen in Rechenberg

Nicht nur an Ostern treffen sich die CVJM-Gruppen aus Wasseralfingen im Schloss zu Rechenberg, auch die ehemaligen Jungenschaftler, wie vor 50 Jahren in trauter Umgebung. Am letzten Wochenende war es wieder mal soweit. So mancher hatte eine weite Reise hinter sich, um Freunde und Weggefährten aus der Jugendzeit zu treffen. Fröhliches Wiedersehen zum Teil nach 40 – 50 Jahren im Burghof des Rechenberger Schlosses.

Nach kurzer Begrüßung ging es in Richtung Schwäbisch Hall nach Hessental zum gemeinsamen Mittagessen. Eine sachkundige Führung auf der Comburg mit ihrer historischen Vergangenheit schloss sich an. Beeindruckt aber auch entsetzt ging es wieder nach kurzem Aufenthalt nach Rechenberg. Beeindruckt von den vielen Kunstschätzen und der Baukunst aus der damaligen Zeit, entsetzt von dem „naiven“ Glauben der damals dem „Volk“ vermittelt wurde.

In Rechenberg am Abend angekommen begannen die Vorbereitungen für gemeinsame Stunden am Lagerfeuer im Burggraben. Man wusste sich viel zu erzählen. Erlebnisse wurden lebendig – bis spät in die Nacht erklangen die Lieder begleitet vom Spiel der Gitarren.

Der Samstag begann mit einer Andacht in der Schlosskirche. Der gemeinsame Spaziergang am See entlang weckte so manche Erinnerung, für die man heute noch dankbar ist. Der Abschied in Rechenberg fiel schwer, bevor es weiter ging zum Mittagessen nach Hinterbüchelberg. Man war sich beim Auseinandergehen einig, auch im nächsten Jahr sich wieder zu treffen, es waren gelungene zwei Tage, die es Wert sind zu wiederholen.

CVJM Wasseralfingen ALTE HERREN war auf kleiner Großfahrt

Wie schon mehrfach im September, so auch in diesem Jahr haben sich die Alten Herren des CVJM Wasseralfingen wieder getroffen. Wieder in Rechenberg in der Jugendherberge. Wie vor über 50 Jahren! Natürlich stellt es sich mancher so vor, dass wieder diese Rentner nun auch den Jugendlichen die Freitzeit- Schlafplätze wegnehmen. Nein, nein die Rentner stören nicht. Sie zahlen auch mehr. Es wurde nur kurz nach dem Schulbeginn die Schwachlastzeit genutzt. Die Schulen sind noch nicht und die Wanderer nicht mehr unterwegs. Da kann es schon vorkommen, dass man sich als letzter Ritter oder gar als Schlossherr vorkommen darf. Jugendherberge mit Einzelzimmer oder „Schloss- allein“ war das Motto. Der Herbergsbetrieb ist in dieser Zeit sowieso reduziert, man geht im Gasthof Rössle abends Essen und genießt die Empfehlung des Wirts. Ja, Angst vor dem Schlossgespenst darf auch keiner haben, wenn er bei Nacht die Etagentoilette im Schein des Klapphandys aufsucht. Diese Angst hat man nicht, vor 50 Jahren war man selber das Schlossgespenst. Es fehlt eigentlich auch eine Nachttischlampe am Bett, aber das mitgebrachte Laptop leuchtet auch. Am besten geht Excel. Was tun nun 10 in die Jahre gekommene CVJMler in diesen gemeinsamen Stunden? Das ist fast wie früher Diskutieren, Singen am Lagerfeuer, Spiele für die nächste Osterfreizeit vorbereiten. Theater-Stücke ausdenken und viele Geschichten aus der Zeit: “Als die Gummistiefel noch aus Holz gemacht wurden“. Von Schnepfau, von den Lofoten und von Athen. Weißt Du noch vom Floßuntergang im Rechenberger See?
Und was tun sie heute kaum noch: Über Lehrer schimpfen (weil zum Teil gewesen), schnell rennen, (weil man das nicht verschnaufen kann), kaum Taschengeld haben, (weil das selbst bestimmt wird). Als am Samstagabend der Regen aufgehört hat, haben die Alten es wieder allen gezeigt. Lagerfeuer mit 1m Höhe auch in der Nässe keine Problem. Gelernt ist eben gelernt. Sonntag natürlich auch wieder Rechenberger Kirche Rätseln über die Seilschlinge im Matzenbacher Wald. Am Ende bleibt die Erinnerung an den Zeit in Rechenberg in 196X und in 2015, herrliche Sternenhimmel und die Freude sich hoffentlich 2016 im September wieder gesund und munter zu treffen.


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