Osterfreizeit 2014

     
  Zu Besuch beim „Wilden Rechberger“

Vor einem Jahr drohte noch die Schließung, seit ein paar Wochen ist es wieder ein Treff von Jugendgruppen, Familien und Einzelwanderern. Die Rede ist vom 650 Jahre alten Schloss zu Rechenberg – in dem über die Osterfeiertage wieder reges Leben herrschte. Dazu hat auch die Gruppe des CVJM Wasseralfingen beigetragen, die mit nahezu 40 Teilnehmern eine tolle Osterfreizeit erlebte, mit dabei eine Reihe von Ehemaligen. Karl Bahl begrüßte die Teilnehmer/innen im Rittersaal dem Domizil des „Wilden Rechbergers“.

Das mit viel Mühe vorbereitete Quiz von Silvia und Michael war ein guter Einstieg in erlebnisreiche Tage. Im Gottesdienst an Karfreitag wurde die Gruppe von Pfarrer und Gemeinde herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Man kannte sich, denn seit über 60 Jahren ist der CVJM Wasseralfingen zu Gast in Rechenberg. Traditionsgemäß ging es am Abend im Schein der Fackeln zur Bildkapelle bei Matzenbach. Das Geschehen von Karfreitag wurde durch Karl Bahle noch einmal den Teilnehmern verdeutlicht – „Jesu Tod ist unsere Chance“.

Nach der Morgenwache und Frühstück am Samstag ging es in den Wald zum „Bannemann-Spiel“. Die Fortsetzung dann am Nachmittag mit dem spannenden Flaggen-Spiel „Stratego“ der Mittwochsgruppe, das bis spät in die Nacht hinein dauerte und von lautem Jubel begleitet wurde.

Sonntagmorgen feierte man mit der Gemeinde Gottesdienst – danach begab man sich auf die „Suche“ nach den von den Mitarbeitern versteckten Osternestern. Eine gute Idee war die von Michael Müller vorbereitete Pfeiljagd „Rundrum“ – rund um den See von Rechenberg, in den 8 Stationen galt es Wissen und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Um jeden Punkt wurde hart gekämpft und gerungen bis zuletzt beim Bungee-Running, was allen viel Spaß und Freude bereitete.

Nach dem Abendessen traf man sich im „Spielcasino Royal“ des Schlosskellers. „Dunkle Gestalten“ im modrigen Keller sorgten für die nötige Atmosphäre bei dem von Pascal Pfendt vorbereiteten Spiel. Inzwischen wurde im Burggraben bereits das Lagerfeuer entzündet. Das Backen von Stockbrot war ein weiterer Höhepunkt. Mit Liedern und der Geschichte aus dem Leben des „Wilden Rechbergers“ ging auch dieser Tag viel zu früh zu Ende.

Montag, der letzte Tag der Osterfreizeit, war gefüllt mit Sport und Spiel im Wettstreit mit dem Mitarbeiterteam. „Nehmt Abschied Brüder – ungewiss ist alle Wiederkehr“ – das Abschiedslied vereinte die Teilnehmer/innen noch einmal im Burggraben. Silvia gab dann noch das mit Spannung erwartete Ergebnis der Pfeiljagd bekannt und belohnte die Teilnehmer. Es gab traurige Gesichter, eine fröhliche Freizeit ging zu Ende, die geprägt war durch ein gutes Miteinander. Mit dem Versprechen beim Pfingstzeltlager bei der Neumühle wieder dabei zu sein, wurde die Heimreise angetreten.

Wer nicht dabei sein konnte – für die kommenden Wochen hat sich der CVJM viel vorgenommen – unter anderem das 4-tägige Pfingstzeltlager bei der Neumühle.

 

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